Sonstiges

Das Versagen der Mitte und der neue Faschismus

In meiner Vortragsreihe „Hebels aktuelle Stunde“ im Frankfurter Club Voltaire habe ich mich mit den Wahlerfolgen der AfD befasst und mir Gedanken über mögliche Ursachen gemacht, gestützt unter anderem auf die Thesen der Philosophin Eva von Redecker. Hier ist das Video und hier zum Nachlesen ein Auszug aus meinem Manuskript.

Herzliche Einladung: Meine „aktuelle Stunde“ im Club Voltaire, Frankfurt, am 21.9.

Seit mehr als zehn Jahren lade ich vier Mal im Jahr zu Vortrag und Diskussion in den traditionsreichen Frankfurter Club Voltaire. Diesmal direkt am Tag nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Es wird viel zu besprechen geben: über Koalitionen und Kanzleroptionen, aber vor allem über die nationale und globale Rechtsentwicklung. Und über den Widerstand, der sich dagegen an vielen Orten regt. Auch im Livestream unter www.fr.de/hebelsstunde

Meine Bücher, keine Bücher

Ich habe in den Jahren zwischen 2013 und 2019 sieben politische Sachbücher veröffentlicht. Warum taucht hier keine Werbung dafür auf? Mein damaliger Verlag, „Westend“, hat sich inzwischen weit hin bis an die Schnittstellen zur extremen Rechten geöffnet. Ich habe dort schon länger nichts mehr veröffentlicht, und im Mai 2026 habe ich mich mit gut 30 anderen Autorinnen und Autoren auch öffentlich distanziert. Mehr dazu hier (Offener Brief) und hier (Berichterstattung Hessischer Rundfunk). Deshalb verzichte ich hier auch auf Werbung für diese Veröffentlichungen.

Der Krieg, die Wahrheit und die Medien

Das Bild zeigt das Cover der Zeitschrift "Verantwortung" der Bonhoeffer-Niemöller-StiftungAnfang Mai durfte ich in Erfurt bei der Tagung „Gut informiert? Frieden und Kriege in den Medien“ meine kritischen Anmerkungen zur hiesigen Berichterstattung vorstellen. Meine Perspektive auf das Thema lässt sich kurz so zusammenfassen: Ich teile keineswegs die pauschalen Angriffe, die vor allem aus dem rechten Lager kommen. Ich halte es aber gerade vor diesem Hintergrund für geboten, die Fehler und Auslassungen unserer wichtigsten Medien differenziert anzusprechen.  Die Tagung wurde inzwischen in der Zeitschrift der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung dokumentiert, ich denke, die Lektüre lohnt sich. Mein Beitrag steht auf Seite 20.

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